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un das ist unsre berühmte strafarbeit
Strafarbeit ersetzt den Rohrstock
Mit "Gedächtnisstützen" und "Geläufigkeitsübungen" maßregeln Lehrer ihre Schüler heute
Wie wird an Schulen gestraft? Werden die armen Schüler noch immer mit dem Rohrstock geschlagen? Natürlich nicht! Doch dies wäre vor zirka 90 Jahren mit einem Schüler wie mir bestimmt geschehen.
Also, wie wird denn nun heute an den Schulen gestraft? Ich weiß nicht genau, wie es an anderen Schulen läuft, aber die bei uns am weitesten verbreitete Strafe ist eine stinknormale Strafarbeit.
Halt, eigentlich dürfen doch gar keine Strafarbeiten geschrieben werden! Eben weil das so ist, hat sich mein Klassenlehrer einen besonderen Trick einfallen lassen: Er nennt diese Dinger einfach "Gedächtnisstützen" oder aber "Geläufigkeitsübungen". Eine solche Übung kann bis zu 1000 Wörter umfassen. Meistens bekommt man Themen vorgeschrieben. Es gibt durchaus noch viel schlimmere Strafen, wie zum Beispiel einen Tadel (und mit drei Tadeln muss man unsere Schule verlassen).
Doch kommen wir zurück zu den Strafarbeiten: Ich muss zugeben, ich bin ein wahrer Meister im Strafarbeiten schreiben. Darum habe ich mich entschlossen, eines meiner Meisterwerke der Öffentlichkeit vorzustellen. Ich hoffe, der nun folgende Text gefällt allen, sein Titel ist "Warum ich im Unterricht nicht essen soll" (Gedächtnisstütze): "Hi, ich werde jetzt keine Anrede halten, denn Ihr kennt sie ja schon in- und auswendig. Ich habe im Unterricht gegessen.
Das ist ja gar nicht mal so schlimm, denn mein Lehrer Herr Kopsch hat es auch nicht gesehen, aber wenn ich Idiot dann mit vollem Mund in die Klasse reinquatsche, ist es immer das Gleiche.
Herr Kopsch ruft: "Jan, dich lass ich schreiben!" So, jetzt hab ich wieder zuviel gequatscht! Ich soll nicht im Unterricht essen, weil es blöd für den Lehrer ist, wenn er mich auf einem leckeren Schokoladenkeks rumkauen sieht und er nichts hat. Es wäre aber auch doof, wenn alle 22 Schüler etwas essen würden, denn dann könnte sich keiner konzentrieren, weil alle zuviel mit dem Essen beschäftigt wären.
Außerdem ist es für alle nicht appetitlich, wenn sie mich sehen, wie ich mir einen ganzen Schokokeks auf einmal in den Mund stopfe und dabei noch total laut schmatze, also mich wie ein Ferkel benehme.
Ich werde an mir weiter arbeiten. Also, in diesem Sinne, macht's gut bis die Tage."
Jan Barth, Klasse 5b, Victor-Gollancz-Grundschule, Reinickendorf

die mädchen ecke


jaja sabse wider sms schreibe un des noch mitte im unterricht

marielle,pia,laura des war im zusatzunterricht

de dages

jaja simon willst etwa was klaue?! 

de isi auf frische tat ertapt (beim esse)

de götz des war au in de mathe stund er macht grad so als würd er lernen

s marielle des war in de mathe stund

de denis un de jule des war in de große pause

mehr bilder komme noch!!!!!!!!
isch der unterricht vileicht langweilig

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